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Kellermietvertrag Vorlage
Mit dieser Kellermietvertrag Vorlage vermieten Sie Kellerräume und Kellerabteile unabhängig von einer Wohnung, mit 22 Paragrafen von den Vertragsparteien bis zu den Anhängen, inklusive Lagerflächen-Übergabeprotokoll und Hausordnung. Sie sehen das vollständige Dokument Seite für Seite an und füllen es nach kostenloser Registrierung direkt online aus. Weil der separate Kellermietvertrag nicht dem Wohnraummietrecht unterliegt, regeln Sie Miethöhe, Kündigungsfristen und Nutzungszweck deutlich flexibler als bei einer Wohnung.
- Kostenlos ansehen
- Online ausfüllen
- Keine Vorauszahlung

22 §§
eigenständiger Vertrag nur für den Keller
frei
Miethöhe ohne Wohnraum-Bindung
§ 580a
BGB: kurze gesetzliche Kündigungsfristen
2
Anlagen: Übergabeprotokoll + Hausordnung
Das steht in der Vorlage
- Vertragsparteien
- Mietsache
- Mietzeit
- Miete
- Zahlung von Miete und Betriebskosten
- Heizung und Warmwasser
- Mietsicherheit
- Zustand der Mietsache
- Gebrauch und Pflege
- Haftungsausschluss
- Hausordnung
- Beendigung
Inklusive Anlagen:
Warum Ratiofill
Der Vertrag, der mitdenkt
Was diese Vorlage von einem einfachen Muster aus dem Netz unterscheidet und warum sich der Blick ins Original lohnt:
Vertrag online erstellenKein Wohnraummietrecht
Der separate Kellermietvertrag folgt den allgemeinen Mietregeln der §§ 535 ff. BGB, mit frei vereinbarer Miete und kürzeren Kündigungsfristen.
22 Paragrafen komplett
Von Vertragsparteien und Mietsache über Pfandrecht und Haftungsausschluss bis zur Beendigung deckt der Vertrag alle wesentlichen Regelungspunkte ab.
Übergabeprotokoll inklusive
Das Lagerflächen-Übergabeprotokoll dokumentiert Mieteinheit, Schlüssel, Zählerstände und Zustand: eine starke Absicherung gegen spätere Feuchtigkeitsstreits.
Haftung klar geregelt
Definierter Nutzungszweck und Haftungsausschluss für eingelagerte Gegenstände reduzieren das Streitrisiko bei Schäden im Keller.
Online ausfüllen
Nach kostenloser Registrierung füllen Sie den Vertrag im Generator Feld für Feld aus, ohne juristische Formulierungen selbst entwerfen zu müssen.
In wenigen Minuten
So kommen Sie zum fertigen Dokument
Vorlage ansehen und im Generator öffnen
Sehen Sie sich den Kellerraummietvertrag bei Ratiofill Seite für Seite an und öffnen Sie ihn nach kostenloser Registrierung im Generator auf app.ratiofill.com.
Mietsache exakt bezeichnen
Tragen Sie Vertragsparteien sowie Kellernummer, Lage im Gebäude und Größe des Abteils ein. Je genauer die Beschreibung, desto weniger Streit später.
Nutzung und Lagerverbote festlegen
Beschränken Sie die Nutzung auf Lagerzwecke und schließen Sie Wohnnutzung sowie die Lagerung gefährlicher oder leicht entzündlicher Stoffe ausdrücklich aus.
Bereit?
Vertrag kostenlos ansehen und direkt loslegen.
Gut zu wissen
Kellermietvertrag: die wichtigsten Punkte
Das Wesentliche aus Recht und Praxis, auf den Punkt gebracht.
Was ist ein Kellermietvertrag?
Ein Kellermietvertrag regelt die Überlassung eines Kellerraums oder Kellerabteils gegen Entgelt, typischerweise zur Lagerung von Hausrat, Möbeln, Werkzeug oder Saisonware. Für Vermieter gibt es dabei zwei grundverschiedene Konstellationen: Entweder gehört der Keller als Nebenraum zur Wohnung und wird im Wohnraummietvertrag mitvermietet. Oder der Keller wird unabhängig von einer Wohnung überlassen: an einen Hausbewohner, der zusätzliche Fläche braucht, oder an einen externen Mieter.
Inhalt: Diese 22 Paragrafen regelt der Vertrag
Der Kellerraummietvertrag umfasst 13 Seiten und arbeitet die Vermietung in 22 Paragrafen ab, von den Grunddaten bis zu den Anhängen:
- Parteien und Objekt (§§ 1 und 2): Vertragsparteien sowie die genaue Bezeichnung der Mietsache. Gerade beim Keller ist Präzision wichtig: Kellernummer, Lage im Gebäude und Größe gehören eindeutig benannt, damit später kein Streit entsteht, welches Abteil gemeint ist.
- Laufzeit (§ 3): Die Mietzeit, befristet oder unbefristet, samt Kündigungsregelung.
- Geldfragen (§§ 4 bis 8): Miete, Zahlung von Miete und Betriebskosten, Heizung und Warmwasser, Abrechnungszeitraum sowie die Mietsicherheit. Betriebskosten lassen sich beim Keller nur umlegen, wenn der Vertrag das ausdrücklich vorsieht. Die Vorlage regelt das in § 5 (Zahlung von Miete und Betriebskosten).
- Zustand und Nutzung (§§ 9 bis 13): Zustand der Mietsache bei Übergabe, Gebrauch und Pflege, Veränderungen durch den Mieter, bauliche Veränderungen durch den Vermieter und das Betretungsrecht. Diese Paragrafen legen fest, wofür der Keller genutzt werden darf und wofür nicht.
- Sicherung und Haftung (§§ 14 bis 16): Das Pfandrecht des Vermieters an eingebrachten Sachen, der Haftungsausschluss für eingelagerte Gegenstände und die Geltung der Hausordnung.
- Schlussbestimmungen (§§ 17 bis 22): Personenmehrheit auf Mieter- oder Vermieterseite, Beendigung des Mietverhältnisses, Änderungen, Verjährung, sonstige Vereinbarungen und die Anhänge.
Häufige Fehler und ihre Folgen
In der Praxis scheitern Kellervermietungen selten am fehlenden Willen, sondern an vier wiederkehrenden Fehlern:
- Der Keller wird im Wohnraummietvertrag nur „mitgemeint“. Steht der Keller nicht klar im Vertrag, ist unklar, ob er überhaupt mitvermietet ist, welches Abteil gemeint ist und was bei Auszug zurückzugeben ist. Ist er dagegen Teil des Wohnraummietvertrags, hängt er rechtlich an der Wohnung: Eine separate Kündigung nur des Kellers ist dann grundsätzlich nicht möglich. Wer sich Flexibilität erhalten will, regelt zusätzliche Kellerfläche in einem eigenen Vertrag.
- Der Zustand wird nicht dokumentiert. Kellerräume sind bauartbedingt oft kühl und feuchter als Wohnräume. Ohne Übergabeprotokoll lässt sich später kaum klären, ob Feuchtigkeit oder Schimmel schon bei Einzug vorhanden waren, der klassische Auslöser für Streit über beschädigtes Lagergut.
- Die Kündigungsfrist bleibt unklar. Fehlt eine vertragliche Regelung, gilt die gesetzliche Frist des § 580a BGB. Wer stillschweigend von „drei Monaten wie bei der Wohnung“ ausgeht, erlebt auf beiden Seiten Überraschungen.
- Lagerverbote fehlen. Ohne ausdrücklichen Ausschluss von Gefahrstoffen (etwa leicht entzündlichen Flüssigkeiten oder Gasflaschen) riskiert der Vermieter Konflikte mit Brandschutz und Gebäudeversicherung und hat im Streitfall keine klare vertragliche Handhabe.
Rechtslage: Kündigung und Miethöhe beim separaten Keller
Der wichtigste Unterschied zur Wohnungsvermietung: Der separat vermietete Keller ist kein Wohnraum. Es gelten die allgemeinen Vorschriften der §§ 535 ff. BGB: Die Schutzmechanismen des Wohnraummietrechts finden keine Anwendung.
| Regelungspunkt | Keller im Wohnraummietvertrag | Separater Kellermietvertrag |
|---|---|---|
| Anwendbares Recht | Wohnraummietrecht (§§ 549 ff. BGB) | Allgemeines Mietrecht (§§ 535 ff. BGB) |
| Kündigungsschutz | Ja, berechtigtes Interesse nötig (§ 573 BGB) | Nein |
| Kündigungsfrist Vermieter | Mindestens 3 Monate, steigt mit Mietdauer (§ 573c BGB) | § 580a Abs. 1 BGB, vertraglich anpassbar |
| Miethöhe | Mietpreisbremse/Kappungsgrenze möglich | Frei vereinbar |
| Keller separat kündbar | Grundsätzlich nein | Ja, eigenständiger Vertrag |
Nutzungszweck, Feuchtigkeit und Haftung
Ein Keller wird zur Lagerung vermietet, und genau das sollte der Vertrag ausdrücklich festhalten. Die Vorlage regelt in Gebrauch und Pflege (§ 10), was zulässig ist. Drei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit:
- Keine Wohnnutzung. Kellerräume sind in aller Regel keine zugelassenen Aufenthaltsräume. Der Vertrag sollte die Nutzung klar auf Lagerzwecke beschränken, damit gar nicht erst der Eindruck entsteht, Wohnen oder dauerhafter Aufenthalt seien gestattet.
- Keine Gefahrstoffe. Leicht entzündliche oder gefährliche Stoffe, verderbliche Waren und alles, was Geruch oder Ungeziefer anzieht, gehören vertraglich ausgeschlossen, im Interesse der Hausgemeinschaft und des Brandschutzes.
- Feuchtigkeit realistisch behandeln. Ein Keller bietet kein Wohnraumklima. Der Zustand bei Übergabe wird deshalb im Lagerflächen-Übergabeprotokoll festgehalten; wer feuchtigkeitsempfindliche Güter einlagert, tut das im Bewusstsein der baulichen Gegebenheiten.
Keller, Lagerfläche oder Stellplatz: Welcher Vertrag passt?
Nicht jede Nebenfläche ist ein Fall für den Kellermietvertrag. Die Abgrenzung ist einfach, wenn man auf Objekt und Nutzung schaut:
- Kellermietvertrag: für einzelne Kellerräume und Kellerabteile im Wohngebäude, vermietet zur privaten Lagerung. Das ist die Vorlage auf dieser Seite.
- Lagerflächenmietvertrag: für größere oder gewerblich genutzte Lagerflächen, etwa Hallenabschnitte, Lagerboxen oder Flächen, die ein Unternehmen für Waren und Material anmietet. Die Rechtslage ähnelt dem Keller (kein Wohnraummietrecht), aber Flächenbeschreibung, Zugangszeiten und gewerbliche Nutzung stehen im Vordergrund.
- Stellplatzmietvertrag: für Garagen, Tiefgaragen- und Außenstellplätze. Auch hier gilt: Wird der Stellplatz unabhängig von einer Wohnung vermietet, greifen die allgemeinen Mietregeln mit freier Miete und kurzen Fristen.
- Keller im Wohnraummietvertrag: sinnvoll, wenn der Keller dauerhaft und untrennbar zur Wohnung gehören soll. Dann teilt er das rechtliche Schicksal der Wohnung, inklusive Kündigungsschutz.
FAQ
Häufige Fragen zur Vorlage
Die häufigsten Fragen aus der Vermieter-Praxis, kurz beantwortet.
Gilt für einen Kellermietvertrag das Mietrecht für Wohnraum?
Nein. Wenn der Keller unabhängig von einer Wohnung vermietet wird, gelten die allgemeinen Mietregeln der §§ 535 ff. BGB. Der Kündigungsschutz der §§ 573 ff. BGB, die Mietpreisbremse und die langen Wohnraum-Kündigungsfristen finden keine Anwendung. Anders liegt der Fall, wenn der Keller im Wohnraummietvertrag mitvermietet ist: Dann bildet er mit der Wohnung ein einheitliches Wohnraummietverhältnis und teilt deren rechtliches Schicksal.
Welche Kündigungsfrist gilt beim separaten Kellermietvertrag?
Ohne vertragliche Regelung gilt § 580a Abs. 1 Nr. 3 BGB: Bei monatlich bemessener Miete ist die ordentliche Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Ein berechtigtes Interesse braucht der Vermieter nicht. Die Parteien können im Vertrag auch kürzere oder längere Fristen vereinbaren. Die Vorlage sieht dafür eigene Regelungen vor.
Darf ich die Miete für einen Kellerraum frei festlegen?
Ja. Mietpreisbremse (§§ 556d ff. BGB) und Kappungsgrenze (§ 558 BGB) gelten nur für Wohnraum. Beim separat vermieteten Keller vereinbaren die Parteien die Miete frei; Grenzen setzt nur das allgemeine Zivilrecht, etwa das Verbot sittenwidriger Geschäfte. Orientieren Sie sich an den ortsüblichen Preisen für Lagerfläche. Sie variieren stark nach Lage, Größe und Zustand des Kellers.
Wer haftet bei Feuchtigkeitsschäden an eingelagerten Gegenständen?
Das hängt von Vertrag und Verschulden ab. Üblich ist ein Haftungsausschluss für eingelagerte Gegenstände, wie ihn auch diese Vorlage enthält. Er wirkt aber nicht unbegrenzt: Die Haftung für Vorsatz kann nicht im Voraus erlassen werden (§ 276 Abs. 3 BGB), und in Formularverträgen bleibt auch grobe Fahrlässigkeit haftungsbewehrt (§ 309 Nr. 7 BGB). Dokumentieren Sie den Zustand im Übergabeprotokoll; Mieter sollten klären, ob ihre Hausratversicherung eingelagerte Sachen abdeckt.
Kann ich einen Keller auch an Externe vermieten, die nicht im Haus wohnen?
Ja, gerade dann ist ein eigenständiger Kellermietvertrag sinnvoll, weil kein Wohnraummietverhältnis besteht, an das die Fläche angedockt werden könnte. Regeln Sie Zugang und Betretungsrechte klar und binden Sie die Hausordnung ein, damit externe Mieter die Regeln des Hauses kennen. Eigentümer einer Eigentumswohnung sollten vorab prüfen, ob die Gemeinschaftsordnung der Vermietung an Hausfremde entgegensteht.
Was darf im gemieteten Keller gelagert werden und was nicht?
Maßgeblich ist der vertraglich vereinbarte Nutzungszweck: Lagerung von Hausrat und persönlichen Gegenständen. Ausgeschlossen werden sollten leicht entzündliche und gefährliche Stoffe, verderbliche Waren sowie alles, was Gerüche oder Ungeziefer anzieht. Auch eine Wohn- oder Aufenthaltsnutzung gehört ausdrücklich ausgeschlossen, da Kellerräume regelmäßig keine zugelassenen Aufenthaltsräume sind. Feuchtigkeitsempfindliche Güter lagert der Mieter im Bewusstsein der baulichen Gegebenheiten.
Brauche ich beim Keller ein Übergabeprotokoll?
Gesetzlich vorgeschrieben ist es nicht, aber dringend zu empfehlen. Kellerräume sind oft feuchter als Wohnräume. Ohne dokumentierten Anfangszustand lässt sich später kaum klären, ob Feuchtigkeit oder Schäden schon bei Einzug vorlagen. Das Lagerflächen-Übergabeprotokoll dieser Vorlage hält Mieteinheit, Schlüssel, Zählerstände und Zustand fest und dient bei Rückgabe als Vergleichsmaßstab.
Kann ich Betriebskosten auf den Kellermieter umlegen?
Nur, wenn der Vertrag das ausdrücklich vorsieht. Genau dafür enthält die Vorlage Regelungen zur Zahlung von Miete und Betriebskosten, zu Heizung und Warmwasser sowie zum Abrechnungszeitraum. In der Praxis wird bei kleinen Kellerabteilen häufig eine Pauschale oder eine Inklusivmiete vereinbart, weil eine Einzelabrechnung aufwendig ist. Als inhaltliche Orientierung für umlagefähige Kosten dient die Betriebskostenverordnung (BetrKV).
Muss ein Kellermietvertrag schriftlich geschlossen werden?
Grundsätzlich ist der Vertrag formfrei möglich, aus Beweisgründen ist die Schriftform aber klar zu empfehlen. Bei einer festen Laufzeit von mehr als einem Jahr kommt § 550 BGB (anwendbar über die Verweisung des § 578 BGB) hinzu: Wird die Schriftform nicht eingehalten, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen. Mit einem vollständig ausgefüllten schriftlichen Vertrag samt Anlagen vermeiden Sie beide Probleme.
Kann ich einen mitvermieteten Keller separat kündigen?
Grundsätzlich nein. Ist der Keller Bestandteil des Wohnraummietvertrags, bildet er mit der Wohnung ein einheitliches Mietverhältnis: Eine Teilkündigung nur des Kellers ist regelmäßig ausgeschlossen. Eine enge Ausnahme enthält § 573b BGB: Der Vermieter kann nicht zum Wohnen bestimmte Nebenräume teilkündigen, wenn er sie zur Schaffung von neuem Wohnraum verwenden will. Wer flexibel bleiben möchte, vermietet zusätzliche Kellerfläche deshalb von Anfang an über einen separaten Vertrag.
Was kostet der Kellermietvertrag bei Ratiofill?
Sie sehen sich die komplette Vorlage mit allen 22 Paragrafen und beiden Anlagen kostenlos auf der Website an. Die Registrierung ist ebenfalls kostenlos; anschließend füllen Sie den Vertrag im Generator auf app.ratiofill.com digital aus, geführt durch alle Felder, von den Vertragsparteien bis zum Übergabeprotokoll.
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